... du fehlst ...

Dienstag, 31. August 2010

Guanajuato und San Miguel de Allende

Nach einer durchfeierten und Hausarbeit schreibenden Nacht von Donnerstag auf Freitag, ging es Freitag morgen um 7.30 Uhr auf nach Guanajuato. 5 Stunden Busfahrt haben wir, also Axel, Svenja und ich, komplett durchgeschlafen, bis wir endlich in Guanajuato angekommen waren.
Guanajuato liegt relativ in der Mitte Mexicos und ist eine ehemalige Kolonialstadt, Da uns so viele gesagt hatten, dass die Stadt so schön ist, hatten wir uns also kurzerhand auf den Weg dahin gemacht.
Und ja - Guanajuato ist schön!
Zunächst einmal machten wir uns auf die Suche nach einem Hostel, was wir dank Lonely Planet schnell finden konnten: Ein irre niedliches kleines Hostel. Allerdings war der Weg dahin relativ anstrengend: Guanajuato liegt mitten in einem Tal, die Häuser und winzig kleinen Straßen schlängeln sich allerdings vom Berg durchs Tal zum gegenüber liegenden Berg hoch. Somit wird jeder Weg zur Anstrengung, da es eigentlich nur steil bergauf oder steil bergab geht.

typische Straße in Guanajuato

Das Hostel selbst war super und sehr gemütlich. Auf dem Dach gab es eine Dachterasse mit irre schönem Blick über die Stadt.

Blick von unserer Dachterasse

 Das Treppenhaus war ein Wirrwarr aus Treppen. Die Fenster der Zimmer gingen nicht nach außen ins Freie, sondern ins Treppenhaus. War sehr niedlich.
Nachdem wir uns da einquartiert hatten, erkundeten wir die Stadt.
Schön ist sie!!!
Die Straßen sind superschmal, die Häuser schön und das Wetter war der Hammer.

Kathedrale in Guanajuato

 Nachdem wir allerdings den ganzen Tag auf den Beinen waren und eher wenig geschlafen hatten, endete dieser Tag relativ früh nach einem nicht ganz so leckeren Abendessen.
Eins muss mal festgehalten werden: Außer Tacos und anderen mexikanischen Sachen können die Mexikaner nicht wirklich gut kochen. Und manchmal können sie noch nicht mal das typisch mexikanische Essen.
...
Am nächsten morgen ging Erkundung Teil II weiter. Sind mit einer kleinen Seilbahn auf den Berg gefahren, von dem man einen unglaublich schönen Blick über die Stadt hatte.

Guanajuato
Ich in Guanajuato

Runter gings zu Fuß - bergab. Ich glaub, bergauf wären wir gestorben. Das ist aber auch steil da!!!
(Und die über 2000m Höhe der Stadt machen das Ganze auch nicht wirklich einfacher....)
Am Nachmittag dann sind wir aus dem Hostel raus und rein in den nächsten Bus ab nach San Miguel de Allende. 1,5 Stunden Horrorbusfahrt. Kurven, Straßen, die teilweise gar keine Straßen waren und nochmals Kurven.
Aber wir haben überlebt und sind schließlich am Abend in San Miguel de Allende angekommen.
Gleiches Spiel wie in Guanjuato: Hostel suchen. Aber unser Freund Lonely Planet hatte da schon eine Adresse für uns, sodass wir in einem Hostel mit gemütlichem Innenhof und Dachterasse landeten. Das Hostel war uralt und mein Zimmer mit einem undefinierbar ekelhaften Geruch behaftet, aber es war relativ sauber und so ganz schön.
(Dass das Bett mega unbequem und die Straße vor meinem Fenster eben nicht, wie von der Besitzerin versprochen, ab 9 Uhr abends ruhig wurde, bemerkte ich natürlich erst, als es schon zu spät war. Aber gut. Immerhin war der Geruch nach einer Flasche Chlor, die sie in die Ausgüsse kippte nicht mehr ganz so ekelhaft...).
Da zur gleichen zeit wie wir 2 Österreicherinnen, die mit uns an der Uni studieren, auch in San Miguel de Allende waren, haben wir uns mit denen getroffen und sind gemeinsam gemütlich essen gegangen. Danach gabs noch ein Bier und dann war der Tag auch schon wieder vorbei.
Nach einer nicht ganz so erholsamen Nacht (unglaublich, wie unbequem Betten sein können!!!) fing ein neuer Tag für uns an.

Marktplatz San Miguel de Allende
 
Nach dem Frühstück hatten wir tolle Pläne.
Da im Lonely Planet stand, dass es ganz in der Nähe der Stadt heiße Quellen geben sollte, in denen man auch schwimmen kann, wollten wir dahin fahren. Wir haben uns eine Quelle rausgesucht, die beschrieben war, als eine Quelle in einer Höhle, in der es auch einen Wasserfall geben sollte.
An dieser Quelle angekommen mussten wir allerdings feststellen, dass das ganz und gar gar nicht das war, was wir uns so vorgestellt hatten.... Diese, in unseren Köpfen, naturbelassene Quelle entpuppte sich als Spa Anlage und die Höhle mit dem Wasserfall war zwar eine Höhle mit warmen Wasser, der Wasserfall allerdings war ein Rohr an der Decke, aus dem um Punkt 1 Uhr mittags dann Wasser kommen sollte. Super.
Immerhin war das Wasser warm...
Nachdem wir dann nach einem kurzen Sonnenbad zum Trocknen schnellstens die Flucht ergriffen, nahmen wir Plan 2 in Angriff.
Wir wollten reiten.
Nach einigen vergeblichen Versuchen fanden wir eine Ranch. Der Weg dorthin führte 3 km lang mitten ins Nichts, bis wir endlich ankamen.
Aber wir waren tatsächlich auf einer echten mexikanischen Ranch. Mitten im mexikanischen Nichts.
Nach kurzer Einweisung und Proberitt auf dem Reitplatz gings dann ab ins Gelände. Begleitet hat uns ein richtiger echter mexikanischer Cowboy. Mit Hut und Stiefeln und so.
Und es war soooooo schön.

"Mein" Pferd "Salchicha" (= Wurst - sie sollte vor ein paar Monaten eigentlich zum Schlachter...)
Salchicha und ich im mexikanischen Nirgendwo
3 Chaoten in der Wildnis
 

Zwar waren die Klamotten eher suboptimal (Reithosen oder lange Hosen hatte ich nicht dabei....) und somit wurden meine Beine von den Kakteen völlig zerkratzt, aber es war der Hammer.
Ein richtig genialer Ausritt.
Im Anschluss daran hat Roberto, unser Cowboy, uns dann mit seinem Jeep zurück an die Straße gefahren, von wo aus wir dann zurück nach San Miguel de Allende fuhren, noch eben die Stadt angeschaut und etwas gegessen haben und im Anschluss dann zurück zum Busbahnhof fuhren.

San Miguel de Allende nach oben
San Miguel de Allende in der Mitte

San Miguel de Allende nach unten
Es gab viele viele viele Pferde und Nachwuchs-Cowboys

 Dort sollte es planmäßig dann für uns um 20 Uhr mit dem Bus nach Guadalajara gehen.
Allerdings: Wir sind in Mexico. Es läuft also niemals so, wie man es sich vorstellt und wie man etwas plant. Niemals.
Somit war der Bus nach Guadalajara voll. Super.
Also mussten wir einen anderen Bus nehmen, der uns nach Celaya brachte, von wo aus es dann um 22 Uhr mit einem anderen Bus nach Guadalajara ging. Um 3 Uhr waren wir dann endlich am Busbanhof in Guadalajara.
Ehe wir zuhause waren - pfff, fragt nicht.
Geschlafen haben wir dann eigentlich gar nicht weiter, denn am nächsten morgen wartete ja dann schon die tolle Uni auf uns.
Abschließend allerdings war es ein wunderschönes Wochenende!!!

Müde, fertig und ein wenig verbrannt


Die Uni ist übrigens gerade dabei uns auf dem besten Wege in den Wahnsinn zu treiben. Hier eine Hausarbeit, da ein Examen und dort noch eine Hausaufgabe.
Ätzend.
Ich fühl mich, als wäre ich wieder 10 und wäre gerade von der Grundschule aufs Gymnasium gekommen oder so.
Naja.
Heute haben wir die vorerst letzte Prüfung geschrieben (Prüfung geschrieben ist allerdings geprahlt - größtenteils wars ein Ratequiz... Blöd, wenn man die Wörter weder kennt, noch im Wörterbuch findet...) aber gut, wir haben es hinter uns.

Mal sehen, was die Woche noch so für uns bereit hält...

Montag, 16. August 2010

ganz viel grün, ganz viel nichts und ganz viel schön!

am sonntag morgen ging es für uns auf nach tapalpa. tapalpa ist eine kleine stadt, mitten in den bergen, umgeben von unfassbar viel grün und unfassbar viel nichts, ca. 130km südlich von guadalajara. mit dem bus machten svenja, ihr freund, 2 österreicher und ich uns auf den weg und kamen nach 3 stunden in einem kleinen, verschlafenen städtchen "in the middle of nowhere" an.
wir fühlten uns tatsächlich um ungefähr 100 jahre in der zeit zurück versetzt. das war also das "pure" mexikanische leben.
kleine gassen, kleidung, möbel und autos, die es bei uns wohl schon seit gefühlten tausend jahren nicht mehr gibt.
zunächst einmal ging es lecker frühstücken und im anschluss erkundeten wir die stadt. viel zu sehen gab es zwar nicht, aber das feeling dieser stadt war ein komplett anderes, als wir es bisher hier in mexico erlebt hatten.
uralte autos, hier ein esel, da ein pferd mit reiter - alles doch sehr... ursprünglich. irgendwann landeten wir auf einem kleinen markt, wo es neben gebrannten cd´s, gefälschten klamotten, krimskrams und esoterischem zeug (pillen, gewürze, "heil"bücher etc.) auch offen herum liegende schweinenasen, schweineherzen und gedärme (?) gab, die uns auch gleich sehr freundlich zum probieren angeboten wurden.
sehr interessant - abgelehnt haben wir trotzdem und dankend und schnell die flucht ergriffen.
am frühen nachmittag folgten wir dann dem tipp unseres neuen besten "freundes", dem lonely planet (weltbester reiseführer ever, den mir svenjas freund aus deutschland mitgebracht hat und uns bisher super gut geholfen hat!). also nahmen wir uns ein taxi und fuhren zu den "cascadas salot de nogal" - wasserfälle, 13 km entfernt von tapalpa.
der weg dorthin führte uns noch ein stück tiefer ins nichts - entlang von buckelpisten, mit und ohne kopfsteinpflaster, vorbei an kühen, pferden, eseln und "cowboys". zu 5. in einem taxi war der weg gar nicht mal so bequem - die schlechten straßen trugen auch nicht unbedingt etwas dazu bei, dass man sich wohler im wagen fühlte. durch den momentan starken regen in der gegend, waren die unasphaltierten straßen ausgespült und es gab gefühlte tausend schlaglöcher.
nach ca. einer halben stunde kamen wir dann "an". soll heißen: ein angeblich halbstündiger fußmarsch bergab (!!!) stand uns bevor.
tja, sagen wir, ich war eher suboptimal gekleidet für so einen trip... der weg war teils superschlammig, führte über steine bergab (bzw. später auch wieder hinauf.... uff.). nicht nur einfach so bergab, sondern mit einer steigung von ungefähr 20 prozent. vielleicht mehr.
für so einen trip machen sich ein rock und sandalen nicht wirklich gut...
von so einem weg stand ja auch nix im reiseführer!!!!
irgendwie sind wir dann aber doch heile unten angekommen - und die strapazen haben sich wirklich gelohnt.
es war wirklich wunderschön und atemberaubend. allein der weg - diese natur, dieses grün, diese luft (ich glaube so gute luft haben wir seitdem wir hier sind nicht mehr eingeatmet....) - herrlich.
da allerdings unser taxifahrer oben auf uns wartete (keine ahnung, was wir gemacht hätten, wenn der ohne uns gefahren wäre....) und der letzte bus von tapalpa zurück nach guadalajara um 18 uhr fuhr, es mittlerweile aber schon nach 16 uhr war und der ganze weg bergauf noch bevorstand, konnten wir den wasserfall nicht allzu lang genießen.
also machten wir uns auf den rückweg. bergauf.
superduperbergauf.
in sandalen.
und jeansrock.
ich dachte, ich muss sterben.

ohne mist, das war so furchtbar anstrengend. und warm. und schwül. und... sagte ich schon, dass es anstrengend war?
die landschaft ringsherum war bergauf auf einmal auch nicht mehr ganz so schön und alle wollten nur noch oben ankommen.
da ich in meinen nassen sandalen, in denen eine menge schlamm klebte, irgendwann gar keinen halt mehr hatte, bin ich den rest des weges barfuß gegangen...
hätte man das vorher gewusst (danke lonely planet, für diese nicht - information! auf sowas waren wir natürlich nicht vorbereitet...) , hätte man sich natürlich dementsprechend angezogen.

aber tatsächlich, wir kamen oben an. ohne zu sterben. und ohne uns zu verletzen :o) - ja, auch ich! (dafür bin ich nun wieder um einige moskitostiche reicher.)
zwar schweißnass und fix und alle, aber glücklich.
und der taxifahrer stand auch noch da.
nun hieß es noch "schnell" zurück nach tapalpa, wobei schnell bei diesen straßenverhältnissen mal ganz relativ zu sehen ist.
dort kamen wir um 17.45uhr an, pünktlich genug, um noch das busticket zu kaufen und den bus zurück nach guadalajara zu bekommen.
aus den planmäßigen 3 stunden rückfahrt wurden dann allerdings 4,5 stunden, da wir im stau standen.
da wir im stau standen und somit erst nach 21 uhr in guadalajara waren, fuhr uns der bus dann auch nicht zum geplanten busbahnhof zurück, sondern zu einem anderen, am anderen ende der stadt. natürlich ohne uns etwas davon zu sagen... wir wunderten uns nur, als wir nach einer gefühlten ewigkeit noch immer durch guadalajara gurkten.
beim aussteigen fragten wir dann nach: der andere busbahnhof schließt um 21 uhr. gut, dass uns das jemand gesagt hat...
somit mussten wir dann noch ein taxi zurück in die stadt nach hause nehmen.
da wir seit dem frühstück alle nichts mehr gegessen hatten, ging es dann noch, ganz typisch mexican food ;o), zu burger king, wo es für uns dann einen megaburger mit guacamole gab - ein wenig mexico war also doch dabei.
zuhause hab ich dann noch eine weile mit den schlammresten an meinem körper zu kämpfen gehabt, bis ich dann endlich ins bett gehen konnte.
was für ein tag...
hier mal ein paar impressionen:

Aussicht aus dem Bus. Atemberaubend schön!

Aussicht II

Kleine Stärkung am Morgen nach der Busfahrt: frisch gepresster Karotten-Orangensaft aus der Plastiktüte mit Strohhalm :o)

Früüüüüüüühstück!
Tortillas gefüllt mit Käse in einer Soße aus Bohnen. Lecker!

Tapalpa.
Tapalpa mit Esel und einem waschechten Mexikaner. Mit Hut. Und Bart. Und viiiiel Zeit.

Aussicht auf dem Weg nach unten zum Wasserfall. Ganz viel grün.

Eine Agave.

Ich, im perfekten Wanderoutfit, vor einem Kaktus.

Der "Weg".

Erster Blick auf den Wasserfall.
(wobei das ein anderer ist, als der, an dem wir am ende gelandet sind)

noch mehr grün!

endlich unten angekommen!

Cascada "Solat de Nogal"

... und nächstes wochenende klappt das dann vielleicht auch mit dem strand.


ps: habe mich an neues essens-terrain getraut:

superduperlecker: "gringa". mein neues lieblingsessen.
ein riesentaco mit käse und chorizo gefüllt. (und wahrscheinlich 1000 kalorien...)

lecker: taco mit zunge.
ja wirklich!!!

auch lecker, aber nicht ganz so gut wie mit zunge oder eine gringa: taco mit fleisch von der wange (???) vom schwein. ist ein wenig wie kasseler.

und:
ich weiß nun, dass ich das essen auch ohne koriander bekommen kann. jippi!!! man muss nur rechtzeitig und oft genug bescheid geben.

Samstag, 14. August 2010

... und Guadalajara hat doch schöne Ecken!

nachdem svneja und ich ja bei den ersten trips durch die stadt wirklich schockiert gewesen waren, und uns fragten, warum in aller welt so viele leute erzählt hatten, dass die stadt doch so schön sei, muss ich diese meinung nun doch nochmal ein wenig revidieren.
nachdem wir gestern einen ganzen gammeltag eingelegt haben und wir alle es tatsächlich geschafft haben, nicht einen fuß vor die tür zu setzen (was bei den gestrigen ca. 20 stunden regen eh nicht so eine gute idee gewesen wäre), habe ich mich nun heute mit 2 österreichern, die mit mir studieren, in der stadt getroffen.
und man muss sagen: es war doch wirklich ganz schön!
die stadt ist an sich halt einfach nur komplett anders, als man es selber so aus europa kennt. nach offiziellen zahlen her findet man einwohnerzahlen von 4,5 - 7,5 millionen einwohnern, inoffiziell sind es mit sicherheit mehr.
allerdings merkt man davon nichts so wirklich, wenn man im zentrum ist. denn anders als in den meisten euopäischen städten, gibt es hier halt keine hochhäuser o.ä., sondern die stadt ist einfach super breit gefächert.
somit wirkt das zentrum relativ beschaulich.
was nicht heißt, dass nicht viele menschen unterwegs wären!!! hier in mexico spielt sich einfach unheimlich viel leben auf der straße ab. im gegensatz zu deutschland, wo außer zum supersonderverkauf, weihnachtsmärkten, public viewing oder so sachen, ja nicht so unglaublich viel los ist, sind hier rund um die uhr menschen auf den straßen.
kinder, familien, dicke menschen, dünne menschen, reiche, arme, junge, alte - alles trifft sich auf der straße. gern halten die leute auch ihr nickerchen neben lautem straßenlärm einfach auf einer bank, direkt neben einer straße. gleich nebenan spielen kinder und daneben ist ein markt aufgebaut, wo es mehr oder weniger tolle sachen zu kaufen gibt. und daneben ist ein straßenkünstler, und daneben ...
ihr versteht, was ich meine.

um euch also zu zeigen, dass guadalajara an einigen stellen wirklich schön ist, hier also mal ein paar fotos:

Kathedrale von Guadalajara

eine Pferdekutsche, wie es sie hier oft und viel gibt. Allerdings sehen viele angespannte Pferde wirklich erbärmlich aus...

gemütliche Straße im Zentrum

ein Obstbaum. Nur was da für Früchte dran hängen, müssen wir noch herausfinden....

Wappen von Jalisco, Bundesstaat in dem Guadalajara liegt

Tänzerin in traditionellem Kleid

Ich :o)

Obststand, mit allen möglichen Obstarten, die es so gibt, auf dieser Welt

das war also mein tag heute.
morgen gehts dann nach tapalpa, vorausgesetzt, dass das mit den bussen etc alles so klappt, wies klappen soll. 3 stunden soll die fahrt dauern, um 6.45 uhr (ja, morgens!) treffen wir uns am busbahnhof. und dann ist es da hoffentlich wunderschön. man kann sich wohl einen wasserfall anschauen, ein tolles bergmassiv usw. tapalpa liegt nämlich irgendwo mitten in den bergen und ist sogar noch höher als guadalajara.
den geplanten ausflug zum strand machen wir dann wohl nächste woche.

Freitag, 13. August 2010

Studieren auf mexikanisch...

So, die erste Uniwoche ist nun also tatsächlich geschafft.
Sagen wir es mal so, es ist interessant.
In den meisten Kursen fühle ich mich ein wenig in die 6./7./8. Klasse zurückversetzt. Nicht nur, dass die Studenten hier alle sehr jung sind - sie benehmen sich auch so. Im Unterricht wird eigentlich alles gemacht, was gerade nichts mit dem zu tun hat, was der Dozent so sagt und tut.
Demzufolge ist es laut und chaotisch. Es wird telefoniert und fleißig SMS geschrieben, eigentlich die Hauptbeschäftigung, jeder geht zwischendrin mal und kommt wieder, wann es ihm so passt, es wird sich unterhalten, geschminkt, die Mädels richten ihre "dezenten" Schleifchen im Haar (Schleifchen ist jetzt mal ganz ironisch gemeint - die meisten tragen eine Art Mutantenschleife in ihren Haaren), operierte Nasen werden kritisch im eigenen Spiegel beäugt und die Jungs verhalten sich eigentlich nur störend und wer am lautesten ist und am meisten auffällt, der ist der Coolste.
In einigen Kursen werden vor dem Unterricht sogar die Handys eingesammelt, um irgendwie die Aufmerksamkeit der Studenten zu bekommen... In einem anderen Kurs wurde eine halbe Stunde darüber diskutiert, wieviel "Strafe" an die Dozentin zu entrichten ist, wenn sie einen mit Handy erwischt (Ergebnis: 10 Peso). Kurz zuvor musste übrigens nochmal erklärt werden, warum die Jahreszahlen vor Christus immer kleiner werden, und nach Christus erst wieder größer.
(Also System 4 v.Chr, 3 v.Chr., 2 v.Chr. 1 v.Chr. 0, 1 n.Chr. 2 n. Chr. usw.)
... ohne Worte ...
Im Großen und Ganzen ist das Allgemeinwissen eher gering... Egal, ob es um Geschichte, Geografie oder andere Sachen geht.
(Geschichte z.B. ist halt schwierig zu vermitteln, wenn nahezu alle noch nocht einmal wissen, wo Spanien, Deutschland oder andere Länder so sind...)
1,5 Stunden Unterricht wird von eigentlich allen als zu lang empfunden, sodass immer wieder nachgefragt wird, ob man denn nicht schon eher Schluss machen könnte.
Also alles ein wenig so, wie früher in der Schule.
Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass wir hier an einer Universität sind. Oder zumindest etwas, das sich als solches bezeichnet...

Trotzdem wird es wohl stressig werden für uns. Um das "Schulgefühl" gleich noch ein wenig zu verstärken, gibt es viele viele Hausaufgaben, in jedem Monat wird ein Zwischentest geschrieben (in 2 Wochen sind die ersten - wie wir das genau machen wollen, wissen wir auch nicht...) und nächste Woche dürfen wir das erste Referat halten.
Wir sind gespannt.

Ansonsten sind aber alle recht freundlich zu uns und durch die gefühlten 1000 Gruppenarbeiten kommt man gar nicht umhin, mit Mexikanern in Kontakt zu kommen.

Mal schauen, was Woche 2 für uns bereit hält...

Ach - nochmal zum Thema geografische Kenntnisse:
Eine Mexikanerin fragte mich, wo ich denn herkommen würde.
Mein "Alemania" verstand sie falsch und meinte dann ganz erschrocken, dass "Albania" ja sooooo weit weg wäre, und wie Afrika als Land denn so sei...
Sie hatte also Albanien mal eben nach Afrika eingeordnet. Naja.

Montag, 9. August 2010

Aprendemos algo!

Heute war der "große" Tag und die Uni begann für uns.

Nach einigem Hickhack mit der Hochschule Bremen, haben wir nun einen Stundenplan:
Feria Internacional - Investigación de los mercados internacionales, estrategia de venta, estrategia de comercio y cultura, historia y geografia mundial - alles in Spanisch. Achso, und natürlich den Spanischkurs 4 Tage die Woche, pro Tag 1,5 Stunden.
Alles eigentlich Laberfächer, dachten wir.
Heute begann unsere Woche um 9.15 Uhr mit Feria Internacional.
Zu Anfangs waren wir doch sehr verwirrt... Es ging um mexikanische Soßen. Sowas wie Tabasco und so Sachen.
Was das groß mit dem Thema des unterrichts zu tun hatte, bleibt mir zwar bis jetzt schleierhaft, aber gut, dann ist das auch so.
Sinn und Zweck des Kurses ist es, in einer Gruppenarbeit eine Industrienation zu untersuchen, in Hinblick auf verschiedenste Aspekte. Alles ist genau vorgegeben und der Zettel umfasst gefühlte 1000 Seiten.
Am Ende müssen wir es präsentieren, schriflich abgeben und vor einer Jury Rede und Antwort stehen.
Soweit so gut.
Somit wurden Svenja, eine Österreicherin und ich in jeweils eine mexikanische Gruppe zugeteilt, mit denen wir das ganze ausarbeiten sollen.
Die Mexikaner waren super nett und auch das mit der Sprache klappte eigentlich gut - verstehen tut man relativ viel,solange sie nicht allzu schnell losplappern, reden geht, kommt aber.
Nachdem wir dann den ersten Block geschafft hatten, ging es zum Spanischkurs. Alle Internationals wurden vorher per Onlinetest geprüft und verschiedenen Sprachlevels und Kursen zugewiesen. Die Gruppen sind sehr klein und überschaubar, die Dozenten nett. Ich glaub, das wird echt was bringen.
Nachdem wir dann den Spanischunterricht auf einem kleinen Markt zum interaktiven Unterricht beendet hatten, gingen Svenja und ich in den 2. Block Feria Internacional.
Wo dann mal wieder alles anders kam, als geplant. Aber so langsam gewöhnt man sich auch daran.
Die Dozentin (+ Assistent) hatten nun beschlossen, dass wir doch nicht mit den Mexikanern zusammen arbeiten sollen, sondern wir 3 unsere eigene Gruppe bilden, nict über eine Industrienation, sondern Mexico referieren und das ganze doch bitte auf Englisch. Hm. So hatten wir uns das nicht vorgestellt, die Gruppen vorher waren eigentlich super.
Werden darüber morgen nochmal mit der Dozentin sprechen.
Hinzu kommt, dass die anderen Gruppen meist zu 6. oder sogar zu 7. sind - wir nur zu dritt. Das bedeutet wohl viel Arbeit. Uni hier, scheint gar nicht mal so einfach zu werden...
Ansonsten klappte heute aber wirklich alles erstaunlich gut und ohne größere Zwischenfälle oder Katastrophen.
Schauen wir, wie der Tag morgen wird, denn dann wollen wir unser hoffentlich registriertes und fertiges Visum abholen...
Daumen drücken!

Oh du schönes Mexico

Am Sonntag haben wir uns, gemeinsam mit 4 Österreichern, einer Kandadierin und einem Holländer mit dem Bus auf den Weg nach Chapala gemacht, wo der größte See Mexicos liegt.
Nach etwas weniger als einer Stunde Fahrt sind wir in dem kleinen Städtchen Chapala angekommen und haben uns direkt auf den Weg zum See gemacht.
Unfassbar schön war es da.
Zwar waren echt viele Leute dort, gut, es war Sonntag und der Ort ist sicher ein beliebtes Ausflugsziel fürs Wochenende, aber es war wirklich wirklich wirklich einfach nur schön und wir sind bestimmt nicht zum letzten Mal dort gewesen.
Zu erzählen gibt es nicht ganz so viel, wir haben einfach nur die Zeit und das schöne Wetter genossen.
Und ich mir erstmal einen kleinen Sonnenbrand geholt :o)
Hier also nun ein paar Eindrücke vom See und der kleinen Insel. Haben mit dem Boot eine kleine Spritztour über den See gemacht, sind am Ufer entlang gefahren und haben dann auf einer kleinen Insel im See für eine halbe Stunde die Aussicht genossen (und uns von Mutantenmoskitos zerstechen lassen!), bis es dann zurück aufs Festland ging.

Ich bei schönstem Sommerwetter vorm Lago Chapala


Lago Chapala    






Aussicht vom Restaurant aus
Mittagsessen auf Mexikanisch: "Quequas" mit Käse und Chorizo, dazu Tomaten, Zwiebeln und - natürlich - Koriander
(ich hoffe, irgendwann gewöhnt man sich dran...)


Lago Chapala mit Aussicht auf die Umgebung vom Boot aus
Bootsanleger auf der Insel
Ein Inselklo :o)
Ausblick von der Insel aufs Festland

Das war also unser Sonntag. Schön wars!

Donnerstag, 5. August 2010

mexikanische bürokratie, verlorene challenges und anderes

so, hier auch mal wieder von mir etwas neues.

nun, was soll ich sagen - mexico stellt für uns jeden tag neue aufgaben bereit, die es zu bewältigen gibt. manchmal verliert man sie auch, wie wir wohl lernen müssen.

heute haben svenja und ich uns auf den weg nach tonalá gemacht. in mehreren reiseführern als super schöner ort beschrieben, an dem man typisch mexikanische sachen kaufen und das flair genießen kann.
also haben wir uns heute morgen auf den weg nach tonalá gemacht.
challenge 1: bus fahren.
auch im Bus immer dabei - bei der Fahrweise kein Wunder.
An irgendwas muss man sich ja klammern.

wie schon erwähnt, es gibt keine richtigen haltestellen, die busse der gleichen nummer haben verschiedene bezeichnungen, die dann jeweils eine andere strecke fahren. THEORETISCH steht in etwa dran, wo man hin will. PRAKTISCH fährt aber irgendwie jeder bus jedes mal eine neue strecke. die fahrt war also, mal wieder, ein abenteuer für sich und als wir dann tatsächlich im richtigen bus gesessen haben, fuhren wir ca. eine ganze stunde, bis wir endlich da waren.
hinzuzufügen ist, dass busfahren selbst im sitzen anstrengend und nicht einfach ist. die straßen sind schlecht, der fahrstil noch schlechter. wenn man mal im bus stehen darf, ersetzt das einen ganzen fitnesstag.
nun kamen wir also in tonalá an. und? nix mit schöner ort. die straßen waren verstopft mit autos, der markt dort entpuppte sich als reine tourisache mit waren, die weder schön noch qualitativ gut waren.
einziger "lichtblick" in tonalá
- brachte mich wirklich zum schmunzeln.

somit ergriffen svenja und ich nach kürzester zeit die flucht und fuhren zurück richtung stadt nach tlaquepaque.
wobei das jetzt einfacher klingt, als es tatsächlich war, denn man muss die busse rauswinken, um einzusteigen. dass sie dann tatsächlich auch anhalten, damit man einsteigen kann, ist eine ganz andere sache.
aber ende gut, alles gut und wir kamen in tlaquepaque an, wo wir kurzerhand ein paar österreicher trafen, die ebenfalls mit uns an der uni studieren.
da alle hunger hatten gingen wir etwas essen.

challenge 2: essen.
mutig wie wir waren, probierten wir mal etwas neues aus. mole poblano. hühnchen, in einer so genannten schokosoße.
nicht lecker.
der nächste knüller: es spielte eine mariachi band. an sich ja ganz nett. allerdings hatte jeder musikant + sängerin ein mikro vor sich, die box, durch die das ganze übertragen wurde, war direkt über unserem tisch.

mariachiband, die jeglichen versuch, eine unterhaltung
zu führen,zum scheitern brachte.

weitere unterhaltungen waren somit gestrichen und wir wollten nur noch weg. mexikaner mögen es halt einfach wirklich laut.

den preis, den wir am ende dann fürs essen zahlen mussten, war in europäischer preiskategorie und wir waren ganz klar der touriabzocke zum opfer geworden.

somit endet dieser teil des tages ganz klar mit einem sieg für mexico.

die größte aufgabe war es diese woche allerdings, unser visum registrieren zu lassen. ich sag euch: deutsche bürokratie ist der reinste kindergarten, gegen das hier
so fuhren wir also am dienstag zum palacio federal. in der dort für uns richtigen abteilung angekommen, traf uns erstmal der schlag. gefühlte millionen menschen waren dort und warteten.
wir stellten uns also kurzerhand einfach mal in eine schlange und hofften am ende eine info zu bekommen.
großer fehler!!!
man merke: sich nie nie nie nie niemals einfach irgendwo anstellen und hoffen, dass es schon stimmen wird. NIEMALS. fragen ist das zauberwort.
natürlich waren wir in dieser schlange falsch und wurden wieder weggeschickt zum nummer ziehen. wir zogen nummer 33 - die aktuelle nummer war die 2. also setzten wir uns zu den anderen tausend wartenden, wo wir dann von einem amerikaner angesprochen wurden, der meinte, dass wir ja noch ganz schön lang warten müssten, mit dieser nummer. ach nee. und was wir denn hier wöllten. als wir ihm unser anliegen erklärt hatten, schickte er uns ersteinmal in die abteilung gegenüber - dort würden wir alle notweniden formulare bekommen.
man gut, dass er uns das sagte und keiner von den beamten, die wir so gefragt haben. sonst hätten wir nämlich noch eine ganze weile warten müssen, um nach gefühlten stunden eben diese info zu bekommen.
somit gingen wir in die andere abteilung, wo uns eine sehr nette beamtin erklärte, dass wir ins internetcafé um die ecke gehen sollten, um dort ein formular online auszufüllen, kopien zu machen und zur bank zu gehen, um dort geld einzuzahlen.
gesagt getan, nach etwas über einer stunde waren wir zurück und siehe da - die nummer 33 war tatsächlich gleich dran.
merke also: wenn man irgendwo ist, gleich erstmal nummer ziehen. egal, ob man sie braucht oder nicht. schaden kann es jedenfalls nicht.
somit kamen wir also gleich dran zur registrierung, wobei sich weitere probleme ergaben:
1) svenjas name auf dem einzahlungsbeleg der bank war falsch. sie musste also zurück zur bank und das korrigieren lassen.
2) mein name war auch falsch, dass ging dann aber irgendwie.
3) am flughafen bei der einreise hatten wir so ein einreisedokument bekommen, was wir in diesem palacio federal abgeben sollten. blöd nur, dass die beamten am flughafen bei mir ein kreuzchen gesetzt hatten, was zur folge hatte, dass weder das papier, was ich ausgefüllt hatte richtig war, noch der gezahlte geldbetrag stimmte.
wir, verzweifelt ohne ende, scheinen dann aber doch so mitleidserweckend ausgesehen haben, dass die dame uns nun einen neuen einreisezettel ausstellt und somit geldbetrag und papiere passen.

in theoretisch 5 tagen können wir das registrierte visum abholen.
mal sehen, was praktisch passieren wird.

fakt ist, dass man lernen muss, dass es niemals so kommen wird, wie man es plant, man eine unendliche geduld bei eigentlich allen sachen braucht - egal ob uni, visum oder bus fahren und man immer alles doppelt und dreifach nachfragen sollte. niemals einfach machen.

das waren nun so meine letzten tage.
die wohnung ist mittlerweile sogar richtig sauber - dafür geht im bad kein strom mehr und nachts heißts dann, sich im dunkeln zurecht zu finden.
achso, dass die wohnung sauber ist, hat nichts mit unsere putzfrau zu tun. die kommt so 2 mal im monat und am mittwoch konnten wir uns von ihrer einmaligen putzqualität überzeugen. resultat: die wohnung war nachher dreckiger als vorher, es waren haare da, die defintiv nicht von uns stammten und wir befürchten, dass sie, egal was sie putzt, den gleichen lappen nimmt.
in zukunft heißt das also: bevor die putzfrau kommt: wohnung wichtig putzen, geschirr wegräumen und hoffen, dass sie schnell wieder weg ist.
unser geschenk an sie fürs nächste mal wird ein neuer wischmob sein. der alte muss ungefähr tausend jahre alt sein - inklusive aller darin aufgenommen haare und schmutz, der letzten mitbewohner.

Montag, 2. August 2010

Hogar, Dulce Hogar / Home Sweet Home

Nicht zu fassen, aber doch wahr - wir haben eine Wohnung. Ein Zuhause. Ein eigenes Bett (um genau zu sein sogar 2), ein eigenes Zimmer - endlich irgendwo ankommen. Das tut wirklich gut.
Svenja und ich haben heute angefangen den Dreck der letzten Jahrhunderte wegzuputzen - es war echt ekelig und so dermaßen verkeimt, dass man sich fragt, wie sich in diesem Bad und dieser Küche Menschen wohl fühlen konnten.
Fertig geworden sind wir zwar nicht,aber immerhin hat das Bad nun ungefähr eine Million Haare weniger und der Kühlschrank führt auch kein Eigenleben mehr.
Morgen werden wir die Mission Saubermachen weiterführen und uns ans Geschirr und Innere der Schränke wagen. Mal sehen, was uns da noch so erwartet.
So, hier aber nun mal ein paar Bilder.

Hier seht ihr unser Haus von der Straße aus. Direkt unter uns ist ein klitzekleines Restaurant, in dem wir uns heut "Empanadas de Camorón" gegönnt haben. Empanadas gefüllt mit Shrimps und Gemüse. Und stellenweise echt scharf. Dafür aber verdammt lecker.Obendrüber, wo das Licht brennt und man direkt durch die 2 Palmen durchschaut, da ist unser Wohnungseingang.

So schauts aus, wenn
man zur Wohnungstür
hineinkommt:
Unsere Küche/
Wohnzimmer.
Nun auch in Sauber
;o)
Die offene Tür, da
wo man
so nett aufs Klo schauen kann, ist das Bad, das sich Svenja und Ich teilen.
Das verkeimte Bad des Japaners wollte sich nämlich keiner von uns beiden antun. Gruselig, was man da so sieht... Einzelheiten erspar ich euch.




Hier seht ihr unseren Flur. Gradeaus ist das Bad von Nori, dem Japaner, rechts davon seine Zimmertür, links vor der kleinen Kommode geht Svenjas Zimmer ab und rechts an der Ecke, vor den Bildern, gehen 2 Stufen nach oben und da befindet sich dann mein Reich.







Und, tatataaaa, mein eigens Reich. Ein großes Bett, was schon jetzt sehnsüchtig auf Dezember wartet, 2 kleine Schreibtische und links vom Bett ist soetwas wie ein "begehbarer" Kleiderschrank.




... und einer darf natürlich auch nicht fehlen... 











So leben wir also nun. Nori ist heute abend für 3 Wochen nach Japan geflogen - wir sind also ganz unter uns und haben quasi sturmfrei.
Morgen gehts dann mal an die Visumssache.
Daumen drücken,dass das nicht auch noch so ein Chaos wird!