... du fehlst ...

Montag, 20. September 2010

Vamos a la Playa

Für ein verlängertes Wochenende gings diesmal von Mittwoch Nacht bis Sonntag Abend nach Manzanillo, einer kleinen Stadt am Meer.
Aber vorher wollten wir noch das große Bicentenario, also die 200 Jahre Jubiläumsfeier der Unabhängigkeit Mexicos feiern.
Also auf ins Zentrum, um de großen grito "Viva México"  zu hören. Das sollten, zumindest theoretisch, alle Mexikaner um 23 Uhr nach der Rede des mexikanischen Präsidenten mehrmals hintereinander rufen. Gespannt warteten wir auf diesen Ruf, eingeklemmt zwischen Millionen anderer Menschen. Leider kam kein Ruf, sondern nur ein eher mickriges Feuerwerk.


Also waren wir schon um viertel nach 12 wieder zuhause. Ein Abend, den wir uns doch etwas anders vorgestellt hatten...
Nun ja. Nachdem zuhause dann gepackt und noch ein Stündchen geschlafen wurde, machten sich Mittwoch auf Donnerstag Nacht ganze 17 Internationals (4 Österreicher, 3 Holländer, 6 Kanadier, 1 Amerikanerin und 3 Deutsche) auf den Weg. Morgens halb 6 ging unser Bus, 4 Stunden später kamen wir an.
Als wir aus dem Bus ausstiegen traf uns fast der Schlag, denn es war mehr als warm und die Luft unfassbar schwül.
Zunächst einmal gings auf ins Hostel, das sich als wahres Hippi-Domizil outete. Die Besitzer waren 2 kanadische Aussteiger, die den ganzen Tag eigentlich nur rumsaßen und nichts taten... naja, außer kiffen.
Das Hostel an sich war zwar relativ keimig, hatte dafür aber einen tollen Pool (der definitiv sauberer war, als das Zimmer) und einen richtig netten Innenhof.
Das Zimmer teilte ich mir mit 5 anderen Mädels und zur Krönung gab es keine Tür zum Bad. Dafür konnten 2 gleichzeitig duschen, denn in der Dusche gab es 2 Duschköpfe... und mal ehrlich, wer braucht schon Privatssphäre. Vorallem im Bad. Ich bitte euch.  Aber zum Schlafen reichte es.
Der Weg zum Strand war auch nicht weit, also verbrachten wir den kompletten Donnerstag am Strand, wobei sich die eine Kanadierin so dermaßen verbrannte, dass sie, bis es am Sonntag mit dem Bus zurück ging, die nächsten Tage im Zimmer verbringen musste.
Die mexikanische Sonne ist halt doch ein wenig anders, als die, die man bisher so kennt. Ebenso die Wellen: die waren so stark, dass wir am Donnerstag neben uns fast einen ertrinken sahen und am Freitag 2 von uns von den Lifeguards "gerettet" werden mussten, weil sie nicht mehr an den Strand zurück kamen, da die Wellen zu stark waren.
Freitag ging es wieder an den Strand und abends machten einige von uns eine Tour mit Pferd durch die Berge und am Strand entlang. Fotos davon folgen, die muss ich mir noch besorgen.
Samstag fuhren wir nach Barra de Navidad, ca. 1 Stunde von Manzanillo entfernt, an den Strand. Dort wollten wir eigentlich eine Bootstour zu einer Insel starten, doch irgendwann fing es einfach an zu regnen, sodass wir uns lieber in ein Restaurant setzten und "lecker" gegessen haben.
Als wir dann zurück in Manzanillo waren (halb erfroren - mexikanische Busse sind defitnitiv nichts für Weicheier), war der Regen mittlerweile so stark, dass wir wieder knöcheltief durchs Wasser auf den Straßen wateten. Im Hostel angekommen sprangen wir dann erstmal in den Pool, um uns aufzuwärmen. Nass war man ja eh.
Am Sonntag dann waren wir wieder am Strand und hatten es uns grad in Liegestühlen bequem gemacht, bis plötzlich solch ein starker Wind los ging, dass es uns fast wegwehte. Wieder sind wir in ein Restaurant geflüchtet, haben etwas gegessen, den mexikanischen Service genossen (haha) und dann gings eigentlich auch schon zurück ins Hostel, Sachen zusammen sammeln und zurück nach Guadalajara.
(Wieder in einem Bus mit gefühlten Minusgraden, untermalt von der unüberhörbaren Lautstärke des Films... Wie gesagt, Bus fahren in Mexico ist nichts für Weicheier. Und schon gar nichts für Frostbeulen wie mich.)


Ich am Meer (trotzdem natürlich bleibt die Karibik ungeschlagen... allein, weil man sich hier, auch wenn man nicht allein ist, sich doch einsam fühlt :o( du fehlst mir.)

Manzanillo I

Manzanillo II

Manzanillo III

Hippi-Hostel I
HHH - Hippi-Hostel-Hund "Buddy"

Hippi-Hostel II


"Besucher" im Hostel - u.a. hab ich dort auch den größten mutierten Schmetterling (oder vielleicht auch Falter, weil pechschwarz, meines Lebens gesehen... Ein Flügel muss ungefähr so groß gewesen sein, wie EINE meiner Hände. Unglaublich.)



 Reiten durch den Dschungel


auf dem Weg nach Barra de Navidad - nichts als grün, Palmen und ganz viele Bananenstauden

Barra de Navidad

Sonnenuntergang.
...nur alleine angucken ist plöt...


Reitbilder folgen die Tage!

Noch 85 Tage bis ich meine Füße auf indonesischen Boden setze und noch 82 Tage, bis ich hier losfliege!!!

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