... du fehlst ...

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Zoo!

letzten wochenende waren wir mal im

bei unglaublichen warmen temperaturen ging es also in den zoo.
da es dazu nicht so viel zu erzählen gibt, einfach mal ein paar impressionen:


ganz schön groß und ganz schön unglücklich...


meine fotografische meisterleistung für dieses wochenende.


ohne dem affen zu nahe treten zu wollen... so oder so ähnlich kann man sich die statur (und das essverhalten...) eines mexikaners vorstellen.

grade noch in der großstadt gewesen und nun ein blick in die "wildnis"




ansonsten ist nicht so viel passiert, am wochenende hab ich hauptsächlich mal nur rumgefaulenzt.
dafür geht es am sonntag los nach patzcuaro, wo wir den día de los muertos feiern werden. das ist DIE mexicotypische feier, die man besonders in diesem ort feiert. also wollen wir uns das ganze mal genauer ansehen. montag abend/nacht kommen wir aber schon wieder.
doch damit nicht genug reisepläne für nächste woche: donnerstag geht es nach mexico city für ein wochenende.
ich bin schon sehr gespannt, was diese unfassbar große stadt für uns bereit hält.

und... noch 45/48 tage!!!

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Sayulita

da wir uns über ein verlängertes wochenende freuen durften (wobei keiner so genau weiß, warum montag und dienstag frei waren - allerdings ist das auch eigentlich ganz egal, denn hauptsache frei und keine blöde uni...), haben aljoscha, chimay und ich uns auf den weg ans meer nach sayulita gemacht.


diesmal waren wir nur zu dritt unterwegs, denn die anderen internationals sind alle vergangenen freitag auf einem 10 tagestrip aufgebrochen und kommen am kommenden sonntag wieder.
ich hab mir den 10 tagestrip aus finanziellen gründen mal verkniffen - die 250 euro sehe ich auf lars und meinem trip durch asien deutlich besser angelegt ;o)

(by the way: in 2 monaten bin ich schon in hongkong zwischengelandet, muss "nur" noch 10 stunden wartezeit überbrücken und dann gehts ab nach jakarta, wo lars dann auf mich wartet! ah! ich kanns kaum mehr erwarten!!!)

so ging es am samstag morgen also ab nach sayulita. 5 stunden busfahrt, die wir größtenteils einfach mal verschlafen haben, empfing uns sayulita dann mit gefühlten 10.000 grad, viel viel viel viel viel sonne, blauem himmel, meer und strand.


zunächst ging es auf hostelsuche - auf einem campingplatz direkt am strand, der auch kleine apartmentzimmer vermietete, sind wir dann fündig geworden.


ein bett für aljoscha, eins für chimay und mich.


ich + badezimmer"tür" -
dass es in mexikanischen hostels meistens keine badezimmertür gibt, daran müssen wir uns wohl oder übel gewöhnen...


duschen unter freiem himmel (und mit vielen großen und kleinen krabbelviechern)


somit waren die nächsten tage einfach nur erholsam:
viel schlaf, viel sonne, viel warm, viel wasser, viel nichtstun.




ein kugelfisch. ein echter! (allerdings leider auch ein toter.)    











ach ja, und viel gutes essen.

man höre und staune: ich habe fisch gegessen. so richtig echten. und: er war superlecker. abends gab es immer leckere tacos mit fisch und shrimps - jammi, das wird mir hier in guadalajara fehlen.
ansonsten war es wirklich relativ unspektakulär, sondern einfach nur erholsam.
sayulita an sich ist ein unglaublich kleines dörflein, was vor ein paar jahren sicher mal uridyllisch gewesen ist - nun haben es die amis erobert. sie sind überall.
alles gab es immer zweisprachig auf spanisch und englisch und wenn die mexiakner gemerkt haben, dass wir nicht muttersprachler spanisch sind, wurde auch mit uns gnadenlos englisch gesprochen. ganz egal, wie man sich bemüht hat.
die vielen stürme und der regen der vergangenen wochen ist auch hier in sayulita nicht spurlos vorbeigegangen.
der innenhof des ersten hostels, das wir uns angeschaut hatten, stand fast knietief unter wasser, die straßen waren halbe seen und die eine brücke des dorfes hatte es auch zerstört. ebenso wie kleinere häuser, die am flussrand standen. schon krass, wenn man sieht, was das alles so für spuren hinterlässt.
von aufbaumaßnahmen aber keine spur: es eilt ja auch nicht. zeit scheint dort überhaupt keine rolle zu spielen.
somit wurde die brücke mit sehr fragwürdigen holzkonstruktionen wieder begehbar gemacht. autos können nicht drüber - wie soe das so regeln konnt ich aber nicht herausfinden.

drüber kam man durch eine mehr als fragwürdige holskonstruktion. aber sie hat gehalten!

das häuschen, was man rechts im bild sieht, ist auch jetzt noch ein kleiner tacoimbiss. wen stört schon, dass da die hälfte des bodens einfach weggerutscht ist....


ach - zum thema zeit: theoretisch ist in sayulita eine stunde weniger - zeitdifferenz zu deutschland hätte also - 8 stunden sein müssen, da es in einem anderen bundesland liegt. praktisch allerdings haben sich die mexikaner überlegt: "nöööö - lass mal. hier sind so viele touris, die kommen nur durcheinander, wenn wir hier die uhr eine stunde zurückstellen." so kommt es also, dass sayulita und noch ein andere ort in der nähe, die einzigen beiden städtchen sind, die keine stunde zurück liegen und somit, wie in jalisco - 7 stunden zeitdifferenz zu deutschland haben, im restlichen bundesstaat (nayarit) sind es - 8 stunden.
die mexikaner haben halt so ihre eigenen lösungswege.

oh, und straßenhunde gabs tausende. ich hab, selbst hier in mexico, noch nirgendwo so unlaublich viele hunde gesehen, wie in sayulita. den hier hätt ich am liebsten einfach mitgenommen:



am dienstag mittag ging es dann nach puerto vallarta, um von da aus am nachmittag den bus zurück nach guadalajara zu nehmen. puerto vallarta ist die tourihochburg an der pazifikküste mexikos und schaut aus wie eine stadt aus hotelkomplexen. furchtbar.
das wasser war trotzdem schön, das wetter auch und so konnten wir noch die letzten stunden am strand genießen, bevor es dann zurück nach guadalajara ging.

backpackfeeling am strand in puerto vallarta mit mindestens 35 grad.