... du fehlst ...

Freitag, 25. Februar 2011

Asientrip Teil III


Philippinen, 04.-11.02.2010

Am 04.02. ging es also morgens sehr zeitig nach Manila. Dort lief allerdings so ziemlich alles anders als geplant ;o)
Unser Hostel befand sich in einem Vorort von Manila, in Paranaque. Erstmal konnten wir unser Hostel nicht finden. Als wir dann nach langer Sucherei ankamen, mussten wir leider feststellen, dass unser Zimmer einmalig und erstklassig nach Dixiklo gestunken hat... Dann war der Plan nach Manila zu fahren und uns die Stadt anzuschauen. Leider haben wir wohl bei der Hostelbuchung unser Gehirn ausgeschaltet, denn wie sich herausstellte, war unser Hostel eine halbe Ewigkeit vom Centrum Manilas entfernt. Also haben wir den Plan verworfen und es uns auf der nicht stinkenden Terasse des Hostels gemütlich gemacht und das philippinische Bier genossen.
Am nächsten Tag gings auf zum Flughafen, wo mittags unser Flug auf die Insel Cebu gehen sollte. Leider hatte Philippine Airlines einen kompletten Computerabsturz, sodass erstmal gar nichts ging. Einchecken ging dann irgendwann, mehr chaotisch, als alles andere (mit handgeschriebenen Boardingpasses, ohne Sitzplatzzuweisung!), aber keiner konnte uns sagen, wann es denn tatsächlich losgehen würde. Geflogen sind wir dann 5 Stunden später als geplant und sind somit so spät in Cebu City angekommen, dass keine Busse mehr nach Moalboal fuhren. Da wir aber gern noch am gleichen Abend dort ankommen wollten, haben wir uns ganz dekadent ein Taxi für die 3 Stunden lange Fahrt genommen und sind somit tatsächlich doch noch am 05.02. in Moalboal, Panagsama Beach, angekommen. Der Ort war winzig klein und bestand eigentlich hauptsächlich aus Tauchschulen, ein paar Hotels, kleinen Restaurants und war umgeben von irre klarem Wasser. Fast, wie in der Karibik.
Am 06.02. haben wir uns auf gemacht, eine Tauchschule zu suchen. Fündig geworden sind wir im Cebu Dive Center mit unserem französischem Tauchlehrer Guillaume.
Am Nachmittag ging es dann direkt ins Wasser und auf zum ersten Tauchversuch.
Da ich bei den Skills und Übungen kläglich versagt habe, hat Guillaume diesen Teil erstmal beiseite geschoben und ist mit uns nach unten gegangen. Das war echt... Wahnsinn. An einer Riffwand ging es 11 m nach unten, vorbei an bunten Fischen, Korallen und Wasserschildkröten.
Irre.
Den Abend haben wir dann mit Theorie lernen verbracht - ja, auch in den Ferien waren wir fleißig wie immer.




Einstiegsstelle ins Wasser unserer Tauchschule



vorm allerersten Tauchgang
Wasserschildkröte!

Am 07.02. hatten wir morgens Theorieunterricht und erste Tests. Am Nachmittag dann mussten wir uns um die Besorgung von Geld kümmern. Gar nicht so einfach, auf so einer Insel. Um an den nächstliegenden Geldautomaten zu kommen, standen uns 1,5-2 Stunden (eine Strecke!) Busfahrt in die nächstgrößere Stadt bevor. Somit war der Tag auch fast schon wieder vorbei, als wir am Abend wieder in Moalboal ankamen. Auch mal eine interessante Art, seinen Urlaub zu verbringen!

Am 08.02. ging es am Nachmittag wieder unter Wasser, nachdem wir morgens Theorie büffeln mussten. Ich habe an diesem Nachmittag beschlossen, dass Tauchen nicht das Richtige für mich ist - ich habe meine Panik unter Wasser und während der Übungen einfach nicht unter Kontrolle bekommen. Also habe ich mir die Zeit, die Lars mit Guillaume unter Wasser war, mit Schnorcheln vertrieben, was jetzt auch nicht der schlechteste Zeitvertrieb ist ;o)

Lars und Guillaume



Später am Nachmittag haben wir einen Ausflug an den nahe gelegenen White Beach gemacht. Ein weißer Strand, keine Touristen, unendlich klares Wasser, Palmen - einfach wunderschön.
Am Abend haben wir beide den Theorieabschlusstest gemacht - somit bin auch ich zumindest eine theoretische Open Water Taucherin.

White Beach




Sonnenuntergang an der Tauchschule




Am 09.02. ging es für Lars am Morgen wieder Tauchen, für mich Schnorcheln. Am Nachmittag dann wollten wir einen Ausflug zu einem in der Nähe liegenden Wasserfall machen und haben uns dafür einen Motorroller geliehen. Auf ging es also - bis plötzlich nach den ersten Kilometern die Vorderbremse ihren Geist aufgab. Da wir keine Lust hatten zurück zu kehren und es ja auch noch eine Fußbremse gab, sind wir einfach mal weiter gefahren. Wir haben uns diesbezüglich also voll und ganz den asiatischen Sicherheitsstandards angepasst ;o)
Der Wasserfall dann war wunderschön. Man konnte an verschiedenen Stellen schwimmen gehen, ein wenig durch den Urwald laufen, Kokosnuss trinken - und es sich einfach gut gehen lassen.
Nach noch einer kleinen Wandertour durch die Natur, ging es dann im strömendsten Regen mit dem Roller zurück nach Moalboal.


Lars mit unserem spitzensuperduper Motorroller


Wasserfall I

Wasserfall II

Wasserfall III

Kokosnuss!

Philippinischer Urwald.
Das krasse ist, dass da mitten im Grünen echt Menschen wohnen - will mir gar nicht vorstellen, was die jedes Mal für eine Tour vor sich haben, wenn die mal im Dorf was einkaufen müssen. Mir hat unser Rückweg schon anstrengungstechnisch voll ausgereicht!
Der 10.02. war dann der letzte Tag für uns auf Moalboal, den Lars so ziemlich ausschließlich unter Wasser verbrachte. Am Morgen ging es mit einem Boot auf zur Insel Pescator, wo er 2 Tauchgänge hatte. Ich habe so lange die Sonne genossen und bin Schnorcheln gegangen. Total beeindruckend waren die riesig großen Sardinenschwärme, die um die Insel herum waren. Man ist quasi mitten in so einem riesigen Schwarm geschwommen, von allen Seiten kamen die Fische auf einen zugeschossen - erst komplett schwarz, dann silber, wenn sich alle einheitlich drehten. Total beeindruckend!





Am Nachmittag ging es noch einmal am "Hausriff" vom Strand aus tauchen, bis es dann irgendwann hieß: Rucksack packen. Darauf hatten wir nur so gar keine Lust, denn Moalboal oder allgemein die Philippinen waren einfach zu schön, als nach so kurzer Zeit schon wieder abzureisen.
Somit steht eins fest: Schnurpsel, wir müssen defintiv nochmal auf die Philippinen.

Abschlussabend auf den Phillis




Am 11.02. sollten uns dann morgens um 5 Uhr 2 Motorroller abholen, um uns zur nächsten Busstation zu fahren - nach asiatischer Pünktlichkeit kamen sie dann auch um 5.20Uhr an. Von der Busstation ging es dann mit einem Bus zurück nach Cebu City. Die Busfahrt war wieder einmal sehr abenteuerlich: wir saßen in der letzten Reihe, zusammen mit unseren riesigen Rucksäcken. In jeder Kurve musste ich den Rucksack festhalten und aufpassen, dass er nicht aus der Tür hinausfällt. Die letzte Sitzreihe ist außerdem für ungefähr 6 Leute konzipiert. Letztendlich saßen dann allerdings Lars, Ich, unsere 2 Rucksäcke und noch 5 Philippiner aneinander gequetscht da... Geht alles! Weiter ging es dann mit dem Flieger nach Manila und von Manila aus nach Jakarta. Von Jakarta aus nahmen wir gegen Mitternacht einen Bus zurück nach Bandung, denn ich musste ja noch meine dort gelassenen Sachen abholen.

Der Plan war, direkt am 12.02. von Bandung nach Bali, unserem letzten Reiseziel, zu fliegen. Leider waren die Flüge alle absolut unbezahlbar, sodass wir bis Montag dem 14.02. warten mussten, bevor es von Bandung nach Jakarta und Jakarta nach Bali ging.

Bali, 14.02.-20.02.2011


Am späten Nachmittag des 14.02. kamen wir auf Bali an und sind vom Flughafen in Denpasar aus weiter nach Ubud gefahren. Dort stand eine kleine ISGM Reunion an: Kolja, Hannah und Lyn waren nämlich auch grad dort. Also haben wir uns alle 5 in ein wunderwunderschönes Hotel eingenistet, um die letzten Tage noch in vollen Zügen genießen zu können.
Am 15.02. haben wir uns mit Kolja und Hannah ins Shoppingchaos gestürzt - versackt sind dort dann nicht wir Mädels, sondern die Jungs. Und was kam bei raus? 2, ähm, wunderschöne Alternativoutfits, die erstmal auf Belastbarkeit getestet werden mussten!





Im perfekten Outfit:  ging es dann in ein Restaurant, mitten in den Reisfeldern von Bali. Nach dem Essen haben wir noch eine kleine Wanderung unternommen - laut Koljas Berechnungen sollten wir am Ende in Ubud herauskommen... Hat leider nicht so gut geklappt, so dass wir irgendwo anders landeten und mitten im Nirgendwo erstmal ein Taxi auftreiben mussten, denn die Roller standen ja noch am Restaurant. Hat aber alles irgendwie geklappt und wir sind heile im Hotel angekommen.




Am 16.02. haben Lars und ich den Affentempel in Ubud besucht. Dort gibt es, wie der Name schon sagt, unendlich viele Affen, einen Tempel und wunderschöne Natur.


Er wollte doch SOOO gerne gucken, was ich in meiner Tasche habe...

Lars hat auch direkt einen neuen Freund gefunden, der ihn erstmal lausen musste

:o)
Am Abend sind wir mit dem Roller nach Kuta gefahren, wo es vor Touris nur so wimmelte. Am Strand haben wir den Sonnenuntergang genossen und haben uns auf den Heimweg nach Ubud gemacht. Leider wussten wir weder so wirklich den Weg zurück, noch waren wir auf den Regen vorbereitet, der da auf einmal vom Himmel fiel - aber, wir sind angekommen!

Am 17.02. haben wir uns auf den Weg in Richtung Süden von Bali gemacht - zum Uluwatu Tempel. Dieser Tempel liegt an einer Klippe am Meer, wird von Affen bewohnt und ist wirklich wirklich schön. Bevor wir uns wieder auf den Heimweg gemacht haben, haben wir uns noch ein wenig Kultur gegönnt und einem Kecak, Feuertanz, zugeschaut. Dabei wird in traditionellen Outfits und mit Gesang ein "Märchen" dargestellt. Wie immer gehts dabei natürlich um die große Liebe, die in Gefahr gerät, am Ende aber durch das Gute gerettet wird ;o) Überall das Gleiche auf der ganzen Welt!






Am 18.02. haben wir einen Strandtag eingelegt. Zunächst ging es nach Sanur, wo wir allerdings vom Strand her relativ enttäuscht waren. Zum Baden war es eigentlich gar nicht geeignet - der Boden war steinig und uneben, das Wasser viel zu flach. Auch dem Ort an sich fehlte es an jeglichem Ambiente: Hotelklötze und überdimensionale Glaskästen, in denen sich heiratswillige Touris das Ja-Wort geben können, passten in unseren Augen jetzt nicht so gut in das Gesamtbild Bali. Also haben wir uns nach kurzer Zeit wieder auf den Weg gemacht - theoretisch wollten wir einen weiteren Tempel anschauen, praktisch sind wir wieder am Strand gelandet :o) Dieses Mal in Seminyak, ein herrlicher Strand mit hohen Wellen und einer relativ luxoriösen Umgebung. Da wir es beide nicht lang am Strand ausgehalten haben, haben wir uns ein Boogieboard ausgeliehen und sind für die nächste Stunde im Wasser geblieben. Später haben wir den Sonnenuntergang genossen, bevor es zurück nach Ubud ging.

Sanur

Sanur II

Seminyak


Dann war auch schon Samstag, der 19.02. - unser letzter Tag. Es ist unfassbar, wie schnell die Zeit vergangen ist. Nun war ich schon seit über 2 Monaten in Asien und es war fast wieder so weit, Abschied nehmen zu müssen. Aber bevor es daran ging, sind wir losgezogen, um den Tempel zu suchen, den wir am Vortag nicht gefunden hatten. Tanah Lot.
Nach einiger Herum- und Verfahrrerei haben wir ihn tatsächlich gefunden. Dieser Tempel liegt im Meer und hat nur zu Ebbezeiten eine direkte Verbindung zum Festland - sonst liegt er abgeschnitten im Meer. Das ganze sah ziemlich cool und eindrucksvoll aus, leider waren sehr viele Touris dort.

Tanah Lot

Tanah Lot

Tanah Lot




Dann ging es auch schon wieder zurück nach Ubud. Lars musste dort seine Praktikumssachen klären, und ich musste irgendwie all meine Sachen gepackt bekommen. 

Am 20.02. dann ging es mittags auf nach Denpasar zum Flughafen, wo ich nach einigen Schwierigkeiten auch einchecken konnte. 

Und somit waren 2 wunderschöne Monate auch wieder vorbei. 
Der Abschied war schwer und alles andere als einfach und nun heißt es 4 Monate warten, bis dieses Mal Ich diejenige bin, die zum Flughafen fahren und ein Willkommensschild hochhalten wird.
Ich kann es kaum erwarten.

Danke mein Schatz, für alles. 

Donnerstag, 24. Februar 2011

Asientrip Teil II

Thailand, 23.01.-30.01.2011


Am 23.1. haben wir uns von unserer wunderschönen Insel Don Khon verabschiedet und sind um 11 Uhr mit dem Boot 40 min aufs Festland gefahren. Von dort aus ging es um 12 Uhr weiter 2,5h nach Pakse, von wo aus wir um 15 Uhr den Bus nach Thailand genommen haben. Mit Bus I ging es über die Grenze nach Thailand, wo wir glücklicherweise noch genau 20.000 Kip für die Ausreisesteuer über hatten. (Aber auch nur 20.000 Kip und keinen Cent mehr ;o) - Reisen á la Claudi und Lars. Wir wussten das mit der Ausreisesteuer nämlich nicht!). In Ubon angekommen mussten wir dann umsteigen in den Bus, der uns dann tatsächlich nach Bangkok brachte. 11 Stunden Fahrt lagen vor uns - in einem Bus, in dem es nur Sitze gab, die man kaum nach hinten stellen konnte, der an so ziemlich jeder Ecke anhielt, um noch ein paar Fahrgäste aufzusammeln bzw. um mal eben ein Päuschen zu machen und in dem man so ziemlich jedes Schlagloch spürte... Um 6.30Uhr sind wir dann ziemlich fertig in Bangkok angekommen.
Von da aus ging es dann auch direkt weiter, denn bevor wir uns in die Großstadt wagen wollten, wollten wir zunächst in den Nationalpark Khao Yai in der Nähe der Stadt Pak Chong. Die Ticketkauferei erwies sich als relativ kompliziert, da unsere Thaikenntnisse, sagen wir mal, relativ begrenzt sind und die Leute am Bahnhof eigentlich kein Englisch sprechen konnten. Letztendlich fanden wir dann allerdings doch den richtigen Bus und machten uns auf die 3h lange Fahrt nach Pak Chong. Von da aus ging es dann mit einem Local Bus weiter in Richtung des Nationalparks, wo wir in einem Guesthouse unterkamen.
Ich brauchte dort erstmal eine Mütze Schlaf, während Lars seine Hausfrauenkünste unter Beweis gestellt und die Wäsche von Hand gewaschen hat.
Um 15 Uhr ging dann unsere erste Tour los. Zu allererst sind wir zu einer Quelle gefahren, in der wir in unendlich klarem (und kaltem) Wasser baden gehen konnten.



Der nächste Stop war dann an einem Buddhistentempel, wo wir durch eine Höhle getigert sind und Fledermäuse und gruselig große Spinnen gesehen haben.







Zum Abschluss ging es dann weiter hinaus aufs Land, wo wir den Start einer Fledermausjagd beobachten konnten. Wir standen auf einem Feld rings um einen Berg, aus dem aus einem Höhlenausgang heraus zum Sonnenuntergang Millionen von Fledermäusen herausgeflogen kamen. Das war echt beeindruckend und irgendwie auch gruselig - das waren einfach so unendlich viele Fledermäuse!!!


unendlich großer Fledermausschwarm


Am 25.01. ging es um 8 Uhr morgens bei klirrender Kälte (20 Grad!) zu einer Tour durch den Nationalpark los. Unsere Gruppe bestand aus unserem Guide, 3 sehr schrägen australischen Mädels, einem Ami und uns.
Zunächst ging es immer der Straße entlang, wobei wir auf coole Wegweiser und einige Schlangen, Affen und anderes Getier gestoßen sind.

Nationalpark Khao Yai

"Beware Elephant Crossing" - gab es wahlweise auch mit "Beware Cobra Crossing"




Nach einer Weile Fahrt durch den Urwald haben wir am Straßenrand angehalten und sind für 4 Stunden durch den Urwald gekrochen. Ziel dabei war es, die Gibbonaffen in freier Wildbahn zu entdecken. Zunächst jedoch machte uns unser Guide auf ein paar Löcher im Boden aufmerksam. Die waren mir vorher auch schon aufgefallen, allerdings dachte ich, naiv wie man manchmal nun mal eben ist, dass es sich dabei um Mäuselöcher oder so was in der Art handeln würde. Auf alle Fälle nahm er sich einen Stock und fing an in dem Loch herumzupuhlen, bis er den Stock auf einmal herausriss und ein riesiger Skorpion herausgeflogen kam. Wow. Er nahm sich das Viech dann auf die Hand und zeigte und erklärte einige Dinge über Skorpione. So weit so gut. Dann fing er an, der einen Australierin das Ding auf den Oberarm zu setzen. Dann war Lars dran. Und dann kam er mir damit gefährlich nahe... Ich meinte noch zu ihm, dass es mir reichen würde, das Viech aus der Ferne zu sehen - und plopp, da war es schon zu spät und ich hatte diesen Skorpion auf meinem Hals sitzen. AAAAAH! Ich glaube, ich habe noch nie ein so eigenartiges Gefühl gehabt, denn es fühlt sich echt schräg an, wenn sich dieser Skorpion auf der Haut bewegt. Aber vielleicht gehört das ja zu den Dingen, die man ein mal in seinem Leben gemacht haben sollte... Ich habs nun hinter mir und glaube, ich brauch es nicht nochmal. Also mein Schatz, Skorpione als Haustiere sind gestrichen! 



absolut gruselig!!!

Nach diesem Erlebnis gabs mitten im Nichts eine kleine Stärkung und anschließend haben wir tatsächlich die Gibbonaffen und irgendwelche seltenen Vögel gesehen... 

Gibbons

ein echt cooler und seltener Vogel, dessen Name ich leider vergessen habe... 
Nach all dem Herumgekraxxel im Urwald ging es dann zur Erholung (mal wieder ;o)) an einen Wasserfall. Leider konnte man wegen den Blutegeln dort zu dieser Jahreszeit nicht Baden gehen... 



Nach dem Stopp am Wasserfall ging dann das eigentliche Highlight los - die Elefantensuche. Leider verlief die Suche zunächst nicht so wirklich erfolgreich und wir hatten uns eigentlich schon damit abgefunden, keine Elefanten mehr zu finden. Kurz bevor wir aber aufgegeben wollten, versuchte unser Guide noch eine letzte Strecke, auf der zunächst auch keine Spur von einem Elefanten weit und breit zu sehen war. Also machten wir uns auf den Weg Richtung Guesthouse zurück, bis wir es auf einmal im Gebüsch laut rascheln und knacken hörten und tadaaaa: ein Elefant unseren Weg kreuzte.



So einen Elefanten in freier Wildbahn zu sehen war echt beeindruckend und einmalig. Total genial. Kurz, bevor es dann aus dem Nationalpark heraus ging, kam uns sogar noch ein zweiter Elefant entgegen. Es ist so irre, wenn man sieht, wie groß und stark die Tiere sind, und mit welch gleichzeitiger Gelassenheit die da so aus dem Dschungel herausgestapft kommen... Wahnsinn!

Am 26.1. dann machten wir uns morgens auf den Weg nach Bangkok, wozu mir erstmal nur eins einfällt: warm. Verdammt warm. Wir sind in der Stadt bei 40 Grad und mehr fast zerflossen - es war wirklich unfassbar heiß und fast hat man sich die kalten 20 Grad vom vorherigen Morgen zurück gewünscht, bei denen man so gefroren hatte... Wir haben uns dann im Backpackerviertel rund um die Khao San Road eingenistet, sind am Abend durch das bunte Treiben auf den Straßen gezogen und haben den Abend bei einem (oder auch 2...) Bier und einer Heuschrecke ausklingen lassen. 

bei dieser jungen Dame konnte man von Heuschrecken über Skorpione alles kaufen, was man normalerweise nie essen wollte...

Abendessen!!!

Am 27.01. sind wir in die Bangkoker Shoppingwelt abgetaucht und haben die angenehmen Temperaturen in den Malls genossen. Am Abend waren wir dann im Kino - interessanterweise wird dabei vorm Film die thailändische Nationalhymne gespielt, zu der alle aufstehen und ganz ergriffen drein schauen... Echt schräg. 

Am 28.01. war ein thailändischer Feiertag. Anlässlich dazu konnte man mit einigen Tuk Tuks für sehr wenig Geld eine halbe Stadtrundfahrt bekommen. Erstmal waren wir skeptisch und dachten schon, dass wir gerade auf  eine Touriabzocke reinfallen, aber mutig wie wir sind, sind wir einfach mal mitgefahren und haben geschaut, was auf uns so zukommt. Es war allerdings tatsächlich so, dass es am Feiertag lag und keiner wollte uns was böses ;o) 
So besuchten wir mal wieder ein paar Tempel, eine riesige Buddhastatue und beteten mit einem Mönch zu Buddha um Glück und Wohlergehen oder sowas. Naja, kann ja nicht schaden! 
Als wir vom letzten Tempel zurück zum Tuk Tuk laufen wollten, mussten wir leider feststellen, dass uns unser Tuk Tuk Fahrer einfach hatte stehen lassen. Er tauchte auch nach einiger Zeit warten nicht wieder auf und somit ging es für uns zu Fuß weiter, wo wir dann an einem weiteren Tempel den Sonnenuntergang genossen haben.





Am 29.01., unserem letzten Tag in Bangkok, sind wir aus der Stadt heraus geflüchtet und haben uns früh morgens auf den Weg zum Floating Market in einer 2h entfernten Stadt gemacht. Der Floating Market ist, wie der Name schon sagt, ein schwimmender Markt und ein wahres Wirrwarr aus Kanälen und Brücken, auf dem aus Booten heraus alles mögliche verkauft wird. 



Nachdem wir da ein mal durch sind, ging es für uns mit dem Boot noch ein wenig weiter aus der Stadt heraus, wo wir dann in einen Bus umgestiegen sind und uns auf den Weg zu einem buddhistischen Tigertempel gemacht haben. Dieser Tempel ist ein relativ neues Naturreservat, in dem Tiger aufgepäppelt und versorgt werden. Ganz schön cool, einem Tiger mal so nahe zu kommen. Was kann man sagen? Sie riechen ein wenig wie nasser Hund, fassen sich an wie eine etwas strubbelige Katze und sind ganz schön groß und eindrucksvoll! 

mal wieder ein Tempel und unendliche Hitze





Somit war unser Thailandaufenthalt dann auch schon vorüber, denn am 30.1. ging es ab zum Flughafen, wo wir uns am späten Nachmittag auf den Weg nach Hong Kong machten!

Hongkong, 30.01.-04.02.2011


In Hongkong hat uns erstmal der Schlag getroffen - es war Arschkalt!!! Von über 40 Grad in Thailand ging es  auf 10-15 Grad in Hongkong. Brrr. Unser Hostel hatten wir in einer sehr interessanten Gegend. Es war ein riesengroßer Wohnkomplex über zig Etagen, in einer sehr interessanten Nachbarschaft... Sagen wir so, als wir eines Abends zurück kamen und noch eben im Supermarkt etwas zu trinken kaufen wollten, war die Straße um eben diesen Supermarkt (der sich unten in unserem Wohnkomplex befand) komplett gesperrt, Polizei und Krankenwagen waren da und der gesamte Bürgersteig war mit Blut und Glassplittern übersät. Da hatten sich wohl ein paar Leute in die Wolle bekommen und sich gegenseitig mit Bierflaschen ordentlich eins auf den Deckel gegeben...
Ansonsten ist Hongkong einfach nur eine riesige Ansammlung an großen, hohen Häusern und unzählbar vielen Malls und Shoppingmeilen. Auch hier wieder die Frage: Was hat man da gemacht, bevor es die Shoppingmalls gab?!
Hätte man einen großen Geldbeutel in Hongkong gehabt, hätte man das alles auch vielleicht mehr ausnutzen können - so mussten wir aber echt schauen, wie wirs machen, denn Hongkong war neben kalt vorallem eines: nämlich teuer.
Am 31.1. sind wir relativ planlos durch die Stadt gelaufen, haben uns den Tag über im Fake-Shoppingparadies vertrieben und sind am Abend am Perlfluss gelandet, wo wir die "Symphony of Lights" angeschaut haben - eine Lichtershow auf die Hochhäuser der Stadt. Ziemlich schön!


Blick auf Hongkong Island von Kowloon Island aus


Symphony of Lights

Am Abend haben wir noch einen internationalen Supermarkt gefunden - es gab BECKS!, das gute Oettinger und für Lars, das erste Mal nach fast 7 Monaten Bretzeln!

Am Abend ging es dann auch relativ schnell zurück ins Hostel - es war einfach zu kalt, um sich lang draußen aufzuhalten.

Am 1.2. sind wir dann mit der Fähre nach Hongong Island gefahren und haben diese Seite der Stadt mit einer richtig coolen, Old School Straßenbahn erkundet. Am Nachmittag ging es dann mit einer Standseilbahn auf den Peak von Hongkong, einen Berg, von dem aus man einen gigantischen Blick auf die ganze Stadt hat. Rings um diesen Peak gibt es eine der teuersten Wohngegenden der ganzen Welt - irre, wie man so wohnen kann, wenn man nur das nötige Kleingeld dazu hat. 

mit so einer Straßenbahn wie rechts im Bild gings durch Hongkong Island

Aussicht vom Peak


Hongkong bei Nacht

Die nächsten 2 Tage haben wir hauptsächlich auf Hongkong Island verbracht, waren Shoppen (oder haben uns zumindest angeschaut, was wir denn so hätten shoppen können :o) ), sind mit der Fähre durch die Gegend gefahren, waren im botanischen Garten, wo wir die Gibbonaffen, die wir in Thailand live hatten, hinter Gittern sehen konnten und sind mit der längsten Rolltreppe der Welt (800m) durch das Stadtviertel Soho gefahren, was ein echt richtig cooles Wohnviertel ist. Es gibt ganz viele Restaurants, Kneipen, Ruhe und es ist einfach richtig gemütlich und so ganz anders, als der Rest von Hongkong.
Am 3.2. am Abend ging dann das Chinese New Year mit einer riesigen Parade los - Festumzugswagen, Tanz und Musikgruppen etc. waren auf den Straßen unterwegs.

Hongkong Soho mit der längsten Rolltreppe der Welt

Chinese New Year

Chinese New Year

Abschließend kann man zu Hongkong echt sagen, dass die Stadt an sich wirklich cool ist, und man, wenn man zu denen mit mehr Geld gehört, da echt eine ganze Menge machen kann. Allerdings sind die Chinesen nicht so unsers gewesen - sehr ruppig und rammelig und ohne Rücksicht auf Verluste bahnen die sich ihren Weg durch die Massen... 
Am 04.02. ging es für uns dann auch schon weiter - dieses Mal wieder in die Wärme auf die Philippinen!