Von San Cristóbal nach Palenque war es zur Abwechslung mal eine kurze Strecke. Angeblich sollten wir 5 Stunden unterwegs sein - dank Busverspätung und doch längerer Fahrt wurdens dann aber doch irgendwie mehr. Egal, angekommen sind wir trotzdem. Geschlafen haben wir diesmal mitten im Dschungel in einer kleinen Hütte mitten im Nix, dafür direkt am Eingang des Nationalparks der Pyramiden von Palenque. Zunächst allerdings haben wir einen Tagesausflug zu den Wasserfällen Misol-Há und Agua Azul gemacht. Das war schön und mal wieder ganz schön heiß!!! Zur Abkühlung ging es bei Agua Azul ins arschkalte Wasser...
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| Misol Há |
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| Agua Azul |
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| Abkühlung! |
Am nächsten Tag dann ging es zu den Pyramiden von Palenque, wo wir bei gefühlten 1000 Grad und 100% Luftfeuchtigkeit die Ruinen hoch und runtergekraxelt sind. Ganz schön anstrengend so ein Urlaub!!!! Aber schööööööön wars.
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| Palenque |
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| Pyramiden mitten im Nix. Irgendwo da unten im grünen haben wir gewohnt :) |

Am Abend ging es über Nacht dann weiter nach Chetumal an der Grenze zu Belize. Unser Bus hatte die großartige Ankunftszeit von 3.30 Uhr nachts. Es war also ganz schön früh... Mit dem Taxi ging es dann weiter zum Busbahnhof für die Busse nach Belize. Da es allerdings mal wieder nicht so klappen sollte wie geplant, standen da keine Busse und die früheste Abfahrt sollte so gegen 7 Uhr morgens sein. Großzügigerweise bot uns der Taxifahrer aber an uns bis zur Grenze zu fahren. "Da fahren Busse nach Belize City!" Na dann. Ab über die Grenze, Stempel abgeholt, nett mit den Grenzmenschen geplauscht - ja. Und dann standen wir da. Um uns herum nichts auf der einen Seite, Grenzposten auf der anderen und tausend Mücken. Kein Bus, kein Taxi, kein nix. Lachen mussten wir trotzdem :) Irgendwann kam ein Belizemensch auf uns zugetorkelt, er/sie/es (Geschlecht unidentifizierbar!) kam grad aus dem Casino. Kurz darauf dann kam ein als Taxi umfunktionierter Leichenwagen über die Grenze auf uns zu - ein Taxi! Jippi! Weiter gings mit Taxi zur nächsten Stadt, von wo aus wir dann einen "Chickenbus" (einen alten amerikanischen Schulbus) nach belize City nahmen. Die Fahrt fühlte sich so an, als würde sie niemals enden wollen, aber irgendwann kamen wie tot in Belize City an. Vom Fährenterminal aus ging es dann 45 Minuten auf die Karibikinsel Cayne Caulker. Das war mal defintiv Karibik pur! Eigentlich gabs da auch nicht viel, außer unendlich vielen Mücken, aber schööööön war es. Schön schön schön!
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| Aknunft auf Cayne Caulker |
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| Urlaub!!!! |
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| nächtliche Abkühlung |
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| karibischer Rum |



Problem Belizes ist nur, dass es echt teuer ist. Somit gab es am Abend lecker lecker Nudeln aus der Dose für mich, für Lars Corned Beef. Jammi!!! Mit einer Flasche Karibikrum haben wir den Abend dann am Bootsteg ausklingen lassen - Rum ist billiger als Bier. Am nächsten Tag dann nahmen wir an einem Schnorcheltrip teil - das war der Hammer. Mit einem echten Karibikrastamann "Captain Sean" ging es mit dem Boot ins türkisne Meer. 3 Schnorchelstopps haben wir eingelegt: beim ersten Halt sind wir mit einer Seekuh geschwommen, das war ziemlich eindrucksvoll. Beim zweiten Schnorchelgang gabs viele ziemlich coole Fische, Moränen und Wasserschildkröten. Und bei Stopp Nummer Drei gabs dann Nursesharks (Atlantischer Ammenhai) und Rochen. Richtig genial und auch ein wenig gruselig, wenn die Viecher so um einen herumschwimmen. Letztlich hatten wir dann allerdings sowohl den Rochen als auch den Hai auf dem Arm - ein unbeschreibliches Gefühl, weil es sich einfach komplett unbeschreiblich anfühlt. Leider hatten wir keine unterwasserkamera. Das hätte sich echt gelohnt! Am Abend gab es dann lecker frischgekochtes Essen von einer Karibikfrau, die ihre Kochtöpfe auf einem Wägelchen durch die Straßen schob und frisches leckeres Essen verkaufte. Lecker!
In Hinblick auf unsere Finanzen haben wir uns dann allerdings entschieden, den nächsten morgen wieder in Richtung Mexiko zu fahren, obwohl es echt verdammt schön war und man gut und gern noch hätte länger bleiben können.
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